Ob alleine, zusammen, einsam, in Gesellschaft, zur Miete, auf der Straße oder im Eigentum – jeder Mensch wohnt.Besonders in großen und überteuerten Städten stellen sich zunehmend die Fragen: Wie finde ich eine passende und bezahlbare Wohnung? Wie viel Platz braucht der Mensch – und wie viel ist er bereit dafür zu opfern? Wann öffnen wir unsere Türen und wann freuen wir uns über räumliche Distanz?In ihrem Stück verhandelt das Ensemble von Club Thikwa auf 46 Quadratmetern Nachbarschaft, Obdachlosigkeit, Eigentum, Barrierefreiheit und Tauben im Hausflur.
Wir vermitteln Lebensträume und vermieten Ihnen Existenzfragen.
Ein wohnungsloser Abend voller Räume.
Eine surreale Szene mit drei älteren Personenköpfen, die aus Löchern in einem grauen Esstisch herausragen. Auf dem Tisch stehen Teller, Besteck, Holzlöffel, grüne Flaschen und ein Strauß weißer Lilien. Der Hintergrund ist eine leuchtend gelbe Wand mit aufgezeichneten, technischen Grundrissmaßen und Begriffen wie „Fenster“ und „Lichte Breite“.