Die Ausstellung Telecontainers versammelt zwei künstlerische Positionen, in denen Begehren nicht als lineare Bewegung auf ein Ziel hin erscheint, sondern als Geflecht, als Tragen, Sammeln, Bewahren und Weitergeben. In Anlehnung an Anne Carsons Der bittersüße Eros entfaltet sich ein Spannungsfeld zwischen Nähe und Entzug: Das Begehrte bleibt ungreifbar, doch sinnlich präsent. Die gezeigten Behältnisse versprechen Zugriff – und verweigern ihn zugleich.