Alles was so auf Trödel- und Flohmärkten rumkreucht und fleucht und annähernd Panoptikumpotenzial hat, das landet bei Harald Staedeke und wird damit Teil eines surrealen Bühnenbildes in Miniaturformat.
Anke Knorr, die Inhaberin des Cafés "Schönes Café" hat sich auf Harald Staedeckes Kunst eingelassen, nicht ohne darauf zu bestehen, dass es "helle", freundliche Objekte sein müssten, denn schließlich stünde sie jeden Tag im Café und da wäre der tägliche Blick auf etwas Düsteres nicht so geeignet und den Appetit wollte sie ihren Kunden auch nicht verderben!
Man muss dazu wissen, nicht wenige Objekte aus Harald Staedeckes Kunstmanufaktur für "Nutzlose Kunst" bestehen aus Knochen, Puppenköpfen und diese Mischung ist nicht jedermanns Sache. Den Gästen hat's bis jetzt nicht den Appetit verdorben, im Gegenteil, diese nutzlose Kunst macht Appetit auf mehr.
Ausstellung noch bis zum 18. Oktober, tgl. 10-18 Uhr