Der von Wowereit SPD-geführte Senat hat sich aus der Wohnungspolitik verabschiedet, mit der
Begründung der Wohnungsmarkt in der Stadt sei entspannt. Die Politiker die sich darauf berufen,
allen voran Junge-Reyer sind immer noch nicht bereit sich der Realität zu stellen.
Was ist das Resultat? Bevölkerungsgruppen werden nicht nur gegeneinander ausgespielt sondern es wird
von der SPD auch stillschweigend in Kauf genommen, dass Bevölkerungsgruppen aufeinander losgehen.
Künstler, Selbständige werden als Gentrifizierer gebrandmarkt und zum politischen Abschuss
freigegeben. Beschimpfungsparolen an deren Hauswände sind das kleinste Übel; beängstigender sind da
schon eingeschmissene Schaufenster. Neuerdings kursieren "Steckbriefe" mit dem Konterfei des
typischen Gentrifizierers. Jede Wohnumfeldverbesserung, selbst Radwege oder Aktionen den Müll zu
beseitigen werden von Linksautonome als Gentrifizierung tituliert - die Arbeit der Quartiermanager
ist per se eine Maßnahme zur Vertreibung der Bevölkerung. Alles scheint nur noch verkehrt - noch
schlagen die Leute nicht aufeinander ein, obwohl bei mancher Wohnungsbesichtigung einem danach sein
könnte, wenn sich 40 Leute in einer heruntergekommenen 40 qm-Wohnung drängeln.