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Wohnungspolitik

 

 

 

 

29.10.2010

 

Bis auf das letzte Hemd . . .

 

Der von Wowereit SPD-geführte Senat hat sich aus der Wohnungspolitik verabschiedet, mit der Begründung der Wohnungsmarkt in der Stadt sei entspannt. Die Politiker die sich darauf berufen, allen voran Junge-Reyer sind immer noch nicht bereit sich der Realität zu stellen.

 

Was ist das Resultat? Bevölkerungsgruppen werden nicht nur gegeneinander ausgespielt sondern es wird von der SPD auch stillschweigend in Kauf genommen, dass Bevölkerungsgruppen aufeinander losgehen. Künstler, Selbständige werden als Gentrifizierer gebrandmarkt und zum politischen Abschuss freigegeben. Beschimpfungsparolen an deren Hauswände sind das kleinste Übel; beängstigender sind da schon eingeschmissene Schaufenster. Neuerdings kursieren "Steckbriefe" mit dem Konterfei des typischen Gentrifizierers. Jede Wohnumfeldverbesserung, selbst Radwege oder Aktionen den Müll zu beseitigen werden von Linksautonome als Gentrifizierung tituliert - die Arbeit der Quartiermanager ist per se eine Maßnahme zur Vertreibung der Bevölkerung. Alles scheint nur noch verkehrt - noch schlagen die Leute nicht aufeinander ein, obwohl bei mancher Wohnungsbesichtigung einem danach sein könnte, wenn sich 40 Leute in einer heruntergekommenen 40 qm-Wohnung drängeln.

 

 

 

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