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Presseerklärung der Grünen

 

 

 

 

21.04.2010

 

GSW will an die Börse

 

Wer in Kreuzberg bezahlbaren Wohnraum sucht, der wird keine Chance haben - es bleibt nur der Wegzug aus Kreuzberg.

 

Mit dem Börsengang wird die Gentrifizierung (Vertreibung der einkommensschwachen Bewohner durch Besserverdienende) in Kreuzberg neuen Schub bekommen, so sieht das der Kreuzberger Bürgermeister Franz Schulz (Grüne). Er sagt: "Ein GSW-Börsengang hat unabsehbare Folgen für die betroffenen Mieter, darunter viele im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Sie sei eine schwere Hypothek für eine sozialverträgliche Mietenentwicklung in Berlin insgesamt."
Ein weiteres Indiz für diese Entwicklung ist, dass regional betrachtet, der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg weiterhin ganz oben auf der Liste der Eigentumswohnungskäufer steht.
Daniel Wesener, Fraktionssprecher der Grünen im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg kritisiert ebenfalls den geplanten Börsengang von Rot-Rot, der sich mit dieser Entscheidung pro Börsengang in der Mietenpolitik völlig unglaubwürdig macht.

 

 

 

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